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Beitrittsdatum: 12. Mai 2021
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In meinen Polaroid-Art-Konzept besteht ein enger Zusammenhang der analogen Instant-Fotografie und experimentellen Arbeitsschritten. Hierbei kann ich direkt einwirken und begreife mich als „Fotografische Malerin“. Nach abstrakten Arbeiten kehre ich in meinen neueren Werken seit einigen Jahren zurück zu gegenständlichem Arbeiten und einem minimalistischem Stil – bevorzugt schwarz-weiß. Mit den monochromen Sofortbildfotos spüre ich atmosphärischen, melancholischen Stimmungen - Verdichtungen mit idyllisch geschaffenen und aufgesuchten Oasen inmitten der Stadt oder dem eigenen Interieur – nach. Das Polaroidsofortbild erlaubt es mir, durch den Einsatz von Manipulationen unterschiedlicher Weise Effekte des

Nebulösen einzufangen bzw. herzustellen. Weggelassenes ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesehenen. Die Grenzen von Abstraktem zu Minimalistischem sind fließend.

Ebenso fragmentarisch gestalte ich den Sprachstil meiner Lyrik (Wortkreationen). Sie spiegeln zumeist melancholische Stimmungen – schmerzliche Aspekte des Daseins, Vergänglichkeit, Verlust und „Nachtgedanken“ wider, die nicht zwingend

mit meinen eigenen Erfahrungen verknüpft sind. Meine ersten Gedichte entstanden ca. 1977 / 79. Es folgten auch Kurzgeschichten und Texte.

Geblieben bin ich jedoch bei meiner Lyrik. Mein „Nachtzyklus“ ( vier Gedichte) wurde 2014 vertont und von international

gefragten Opernsängern (Anke Vondung u.a. Semper Oper,https://www.artists-haase.de/index.php/vondung-anke)

(https://www.youtube.com/watch?v=qfMUz7_JW_E -Urafführung an die blaue stunde) und Thomas Jesatko (u.a. Bayreuther Festspiele https://www.semperoper.de/ensemble/personen/peid/thomas-jesatko/4380.html ) uraufgeführt. Im November 2019 erschien im Luburn Verlag das Lyrikbuch: „es glitzert leise sehnsucht“, bebildert mit monochromen Polaroid Werken.







Karin Rosemarie Bleser
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